6. Geschenk

Diesen Monat wartet ein ganz besonderer Extrabeitrag auf dich.:-)

 

Zu deinem 6. Monat passt das Thema „EFT“. 

Hast du schon einmal von EFT (Emotional Freedom Technique) oder auch einfacher ausgedrückt Klopfakupressur, gehört ? Nein? 

Es funktioniert ähnlich wie Akupunktur nur dass du anstatt Nadeln zu benutzen, auf 8 bestimmte Energiepunkte auf deinen Meridianen klopfst (wo sich diese Punkte befinden, siehts du auf der Zeichnung). Im Video zeige ich dir auch noch einmal den Ablauf von einer Klopfrunde. 

 

Erst einmal klingt alles recht kompliziert, ist es aber gar nicht.:-)

1 =   Am Anfang deiner 

       Augenbraue

2 =  Seitlich von deinem Auge

3 =  Unter deinem Auge

4 =  Zwischen Mund und Nase

5 =  Zwischen Mund und Kinn

6 =  „Mulde“ unter deinem  

       Schlüsselbein

7 =  Seitlich am Brustkorb 

      (Höhe Brustwarze)

 8 = Auf dem Höchsten Punkt 

      deines Kopfes

Wenn wir uns körperlich oder seelisch nicht gut fühlen, gerät unser Energiesystem im Körper durcheinander. Durch das Klopfen auf diese bestimmten Punkte werden die blockierten Energieströme wieder freigesetzt und du fühlst dich fast augenblicklich wieder besser. 

Der Vorteil von EFT gegenüber Akupunktur ist daher, dass du es ganz einfach selbst anwenden kannst. Du hast Kopfschmerzen, fühlst dich vielleicht einfach gestresst, hast Heißhungerattacken, Flugangst, … ? 

 

Wenn du dich nicht gut fühlst (in welcher Hinsicht auch immer), kannst du EFT benutzen und du wirst über dessen Wirkung erstaunt sein. 

 

Jetzt bist du bestimmt sehr neugierig auf die konkrete Anwendung. Am Besten liest du dir erst die Anwendung durch, aber schaust dir auch noch das untere Video an. 

 

Hinweis: Die nachfolgenden Informationen beziehen sich auf das E-Book von Evelyne Laye: Klar und entspannt mit EFT. Weg mit den Blockaden. Jadebaum Verlag: 2017. 

 

Hier kommt die Anwendung:

 

1. Als Erstes denkst du darüber nach, warum du dich gerade nicht gut fühlst. Vielleicht fühlst du dich zum Beispiel „gestresst“. Benenne nun die Stärke deines unguten Gefühls auf einer Skala von 1 bis 10 (1 ist niedrig, 10 ist stark). 

 

2. Nun nimmst du deinen Zeigefinger und deinen Mittelfinger und klopfst mit diesen beiden Fingern zusammen auf deinen Handkantenpunkt (in der Mitte deiner Handkante, ob linke oder rechte Hand ist egal, mit den beiden Fingern der einen Hand klopfst du also auf die Mitte deiner Handkante der anderen Hand) und sagst oder denkst dir dabei den folgenden Satz: 

 

Auch wenn ich „mich gestresst fühle“ (Hier setzt du dein jeweiliges Problem ein) liebe und achte ich mich so wie ich bin. 

(Dieser Satz wird übrigens auch als Einstimmungssatz bezeichnet)

 

Um ein Gefühl für die Klopfhäufigkeit zu bekommen - kannst du ruhig auf jeder Silbe eines Wortes oder auch nur auf jedes Wort klopfen. Wiederhole das Sprechen des Einstimmungssatzes und das Klopfen noch 2 mal (insgesamt also 3 mal).

 

3. Jetzt beginnst du deine dazugehörigen negativen Gefühle freien Lauf zu lassen. Fühle in dich hinein und formuliere ehrlich in Kurzform deine Gefühle. Du darfst hierbei sogar schimpfen und dabei so richtig „Dampf ablassen“. 

 

Im Folgenden schreibe ich nur beispielsweise, wie derartige kurze Gefühlssätze lauten könnten. Wähle deine Sätze ganz frei und nach deinem Gefühl. Während du diese Sätze sprichst oder denkst, klopfst du dabei gleichzeitig auf die dazugehörigen Punkte. 

 

Es ist nicht wichtig, ob du die Punkte genau triffst - da sie wirklich sehr klein sind. Auch ist es egal, ob du sie auf deiner rechten oder linken Körperseite klopfst. Die Punkte befinden sich auf Kreuzungslinien und wirken daher für deinen gesamten Körper. 

 

So, nun kann es losgehen. Du beginnst mit dem Klopfen auf den Punkt Nr. 1 und sprichst dabei zum Beispiel den folgenden Satz:  „Ich bin so gestresst.“

 

Danach gehst du zum Punkt Nr. 2 und sprichst zum Beispiel: „Ich fühle mich überfordert.“ 

 

Dann klopfst du auf den Punkt Nr. 3 und sagst zum Beispiel „Meine Angst, dass ich das alles nicht schaffe.“ 

 

Nun klopfst du auf den Punkt Nr. 4 und sprichst zum Beispiel „Nie habe ich Zeit für mich.“ 

 

Danach klopfst du auf den Punkt Nr. 5 und sagst zum Beispiel „Dieser Stress macht mich ganz unglücklich.“ 

 

Dann klopfst du auf den Punkt Nr. 6 und sprichst zum Beispiel „Meine Wut darüber, mich immer so gehetzt zu fühlen“.  

 

Danach klopfst du auf den Punkt Nr. 7 und sagst zum Beispiel „Ich fühle mich so gestresst“. 

 

Abschließend klopfst du mit all deinen Fingerkuppen auf deinem Scheitel (Punt 8) und sprichst zum Beispiel „Ich bin einfach überfordert.“

 

 

4. Jetzt fühle erneut in dich hinein. Bewerte noch einmal von 1 bis 10 dein „Ausgangsgefühl“. Hat es sich vielleicht schon etwas reduziert? 

 

5. Beginne erneut eine Klopfrunde. Fange wieder mit deinem Handkantenpunkt und deinem Einstimmungssatz (den Einstimmungssatz wirst du vielleicht verändern  wollen - achte hier einfach auf dein Gefühl) und gehe danach die Punkte von 1 bis 8 mit deinen kurzen Gefühlssätzen durch (die Gefühlssätze kannst du auch immer variieren oder komplett verändern, wenn es dir einfacher fällt, kannst du sogar auch immer nur denselben Gefühlssatz sprechen). Wenn du auf der Gefühlsskala bei einer 4 angekommen bist - könntest du bereits aufhören oder du klopfst so viele Runden, bist du bei einer 0 bist. 

 

6. Wenn du bei einer 4 oder auch niedriger angekommen bist - kannst du noch eine Klopfrunde mit positiven Gefühlssätzen zum Abschluss klopfen. Du bräuchtest dieses aber auch nicht. Wenn du noch positiv klopfen möchtest, würdest du in diesem Fall erst wieder deinen Handkantenpunkt mit deinem Einstimmungssatz klopfen und danach die 8 Punkte mit positiven Gefühlssätzen durchgehen. 

 

Positive Gefühlssätze wären zum Beispiel: 

 

Ich erlaube mir glücklich zu sein. 

Ich bin voller Freude.

Ich darf mich sicher und geborgen fühlen. 

Ich erledige meine Arbeit in Ruhe und mit Freude. 

Ich vertraue darauf, dass mir meine Arbeit gut gelingen wird.

Ich bin kraftvoll.

Ich genieße jeden Moment.

 

Ich bin mir bewusst, dass das jetzt erst einmal alles recht kompliziert für dich klingt. Lies dir die Anleitung ruhig mehrfach durch, schaue auch das Video und stürze dich dann ins EFT- Abenteuer.

 

Du kannst nichts falsch machen und es gibt auch keinerlei negative Nebenwirkungen.

 

Ganz viel Spaß beim Ausprobieren! Genieße die Wirkung - du wirst staunen!